Dark Diamonds
| Dark Diamonds – über Gift und andere Gemische | ![]() |
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| Geschrieben von Claudia Wagner | |
| Sonntag, 22. Februar 2009 | |
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Dark Diamonds veröffentlichen mit “Das Gift” ein interessantes Album, zu dem es viele interessante Fakten gibt. Und darüber haben wir uns mit Jens von den Dark Diamonds unterhalten. Wie heißt eure neue CD? Jens: Das Gift Wo kann man sie bekommen? Jens: Sie wird praktisch überall erhältlich sein, auch in Download-Portalen wie I-Tunes, Musicload, etc. Wie ist diese Veröffentlichung bei euren Fans angekommen? Welche Reaktionen gab es von Seiten der (Szene / Fach-) Presse? Jens: Unsere Fans warten sehnsüchtig auf die Scheibe und es vergeht kein Tag an dem nicht nachgefragt wird, wann es denn nun endlich soweit ist. Von der Presse hören wir im Vorfeld bis jetzt nur Gutes. Wir hoffen das bleibt so. ;o) Wie lange habt ihr an der Fertigstellung gearbeitet? Wo wurde sie aufgenommen und produziert? Jens: Wir haben 1 1/2 Jahre mit Volldampf an der Verwirklichung dieses Albums gearbeitet. Aufgenommen haben wir in den Godtools-Studios in Königstädten. Wurdet ihr bei der Produktion von jemandem hinter den Reglern unterstützt, oder lag alles allein in euren Händen? Jens: Wir produzierten die Scheibe in eigener Regie mit unserem Schlagzeuger Simon Sanchez an den Reglern. Er hat viel Erfahrung als Musikproduzent, nicht nur im Dark -Bereich. Das macht auch unseren sehr speziellen Sound aus. Jens: Das Wichtigste ist die Atmosphäre. Der Song muss leben. Viel Gefühl sollte enthalten sein mit Höhen und Tiefen – und doch muss er gradlinig bleiben. Wenn dann der Refrain noch überzeugt, ist alles rund. Wenn ihr neue Songs komponiert, benötigt ihr da eine bestimmte innerliche Stimmung oder eine besondere Atmosphäre? Jens: Nein, uns animieren die verschiedensten Begebenheiten zum Schreiben.
Jens: Nun, meine Gedichte, die den Texten zu Grunde liegen, schreibe ich am liebsten für mich allein. Da gibt es auch keinen bestimmten Ort, an dem ich mich dazu befinden muss. Welche Themen greift ihr in euren Texten auf und durch was lasst ihr euch beim Texten inspirieren? Jens: Das Leben und der Mensch an sich stehen im Mittelpunkt. Sie sind meine Inspiration und begründen einen Schmerz, den ich mir von der Seele schreiben muss. Zudem ist es mir ein Bedürfnis, gesellschaftliche Missstände aufzuzeigen. Wie wichtig sind euch eure Texte? Nehmen sie in der Musik von Dark Diamonds einen großen Stellenwert ein, oder seht ihr die Texte eher als Beiwerk zur Musik? Jens: Natürlich haben die Texte einen sehr hohen Stellenwert in unserer Musik. Jens: Jens – Vocals, Tyrae – Vocals, Isa – Keys,Simon – Drums, Flo – Gitarre Jens: Musik machen, euch daran teilhaben lassen und unsere Welt näher bringen. Wie, wo und wann kam es zur Gründung von Dark Diamonds? Jens: Die heutige Besetzung kam interessanterweise im Zuge einer Tourplanung für die Kanaren zustande. Da alles so gut harmonierte, beschlossen wir, uns zusammen an die Arbeit für “Das Gift” zu machen. Wie zufrieden seid ihr mit dem bisher Erreichten und was würdet ihr ändern, wenn ihr die Zeit zurückdrehen könntet? Jens: Wir sind sehr zufrieden. Unsere Arbeit trägt Früchte und wir halten nun endlich “Das Gift” in den Händen. Ansonsten konzentrieren wir uns lieber auf die Zukunft. Was geschehen ist, kann man nicht mehr ändern. Wenn wir mal zurückblicken, dann nur, um denselben Fehler nicht ein zweites Mal zu machen. Man soll doch aus der Geschichte lernen. ;o) Was sollten wir alles aus der Bandgeschichte von Dark Diamonds wissen? Jens: Dass am 20.02.2009 “Das Gift” erschienen ist! Wieso habt ihr euch für den Bandnamen Dark Diamonds entschieden? Steckt für euch dahinter eine tiefere Bedeutung? Jens: Er steht einfach für unser Lebensgefühl, den Weg, auf dem wir uns befinden, und dafür, dass wir nie aufgeben werden. Bekanntlich existieren Diamanten ja für immer und trotzen jeder Belastung. Was war für euch überhaupt damals das Schlüsselerlebnis, selbst Musik machen zu wollen? Was glaubt ihr, wie wichtig ist in der heutigen (Gotik) Musiklandschaft das Image und das visuelle Erscheinungsbild einer Band? Unterwirft sich Dark Diamonds irgendeiner Kleiderordnung? Jens: Kleiderordnung gibt es bei uns keine. Jeder ist so, wie er ist. Wir benutzen bewusst bestimmte Klischees zu unseren Zwecken. Heutzutage ist das ganze Leben ein Klischee. Deshalb verpacken wir unsere Aussagen darin, um sie folgerichtig zu adressieren. Wen seht ihr als typisches Dark Diamonds Publikum an? Gibt es ein bestimmtes Publikum, das ihr mit eurer Musik ansprechen möchtet? Jens: Es gibt nicht „das typische Dark Diamonds-Publikum“. Wir wollen von so vielen Menschen wie möglich gehört werden und sie mit der Realität konfrontieren. Schon deshalb könnte es sein, dass mancher uns nicht mag. Das liegt dann an dem bitteren Körnchen Wahrheit, welches wir ihm in seinen künstlich geschönten Alltagsbrei mischen. Jens: Wir werden dieses Jahr unser Gift im Zuge einer Europa-Tournee verteilen. Darauf freuen wir uns sehr nach der langen Studioarbeit, wegen der wir in den letzten eineinhalb Jahren unsere Bühnenpräsenz einschränken mussten. Wie kann man sich einen Dark Diamonds Auftritt vorstellen? Was geht bei euch so auf der Bühne ab? Jens: Das müsst ihr euch selbst anschauen. Das lässt sich mit Worten wirklich nicht beschreiben. Auf jeden Fall lässt sich sagen, dass wir live alles geben. In welchem Land würdet ihr gerne auf Tour gehen? Welches Land hat euch auf der letzten Tour am meisten beeindruckt? Jens: Egal wo! Wir fahren überall hin – rund um die Welt – wenn es sein muss auch im Heißluftballon. ;o) Gibt es eine gängige Schublade für die Musik von Dark Diamonds? Wie beschreibt ihr den Leuten eure Musik, die euch noch nie zuvor gehört haben? Jens: Wir werden uns doch jetzt hier nicht selbst in irgendeine Schublade stecken! Das überlassen wir denen, die das eh nicht lassen können. ;o) Jens: Erfolg ist schön, doch noch schöner ist der Weg, der dahin führt. Würdet ihr euch vielleicht auch (musikalisch) verbiegen lassen, um dadurch eventuell erfolgreicher zu werden, einen fetten Label Deal zu bekommen und bei VIVA & MTV den lieben langen Tag präsent zu sein? Jens: Den fetten Label-Deal haben wir doch schon bei Danse Macabre! ;o). Und Verbiegen kommt nicht in Frage! Wir müssen uns zu jeder Zeit mit unserer Musik selbst identifizieren können. Außerdem fühlt es sich gar nicht sooo schlecht an, wenn man jeden Morgen noch mit Achtung vor sich selbst in den Spiegel schauen kann! Verbindet ihr mit Musik machen irgendwelche Träume? (Wenn ja, welche?) Jens: Träume sind nichts für Erwachsene! Wir arbeiten, schuften und sind froh, wenn es für die Rente reicht. Mit welchen Schwierigkeiten habt ihr als Band momentan am meisten zu kämpfen? Oder läuft bei Dark Diamonds alles so, wie es laufen sollte? Jens: Es läuft rund. Ich kann nichts anderes sagen. Ist es für Dark Diamonds wichtig, auch im Internet vertreten zu sein? Jens: Naja, wer ist das nicht?! Heute hat man eigentlich gar keine andere Möglichkeit mehr. Jens: Wir wollen nur die Weltherrschaft an uns reißen, was denn sonst?! Jens: Das fertige Masterband und die riesige Party, die das mit sich brachte! Wenn ich daran denke habe ich gleich wieder Kopfschmerzen. Gab es für euch 2008 auch weniger erfreuliche Ereignisse? Jens: Bestimmt, kann mich aber an keins mehr erinnern. Der Mensch verdrängt so schnell… Jens: Es Passiert einfach. Wenn wir etwas anpacken, kommt meist was Brauchbares dabei heraus. Was war das schönste oder ausgefallenste Fan-Geschenk? Jens: Da will ich jetzt keins hervorheben. Ein Geschenk von einem Fan ist immer etwas Besonderes. Und was macht ihr mit euren Fan-Geschenken? Jens: Ich hebe sie auf, denn sie erinnern mich immer an die Menschen, von denen ich sie bekommen habe. Was war das Peinlichste, das euch je passiert ist? Jens: Peinlich? …Peinlich ist mir nie etwas. Was für Pläne habt ihr 2009? Jens: Die Weltherrschaft an uns zu reißen und dabei verdammt gut aussehen Was würdet ihr für Geld niemals tun? Jens: Ich würde nie etwas tun, wenn es dabei nur um Geld geht. Jens: Das kommt ganz darauf an! Man kann über alles reden. Und dann sehen wir weiter… Wie sieht die/der Traumfrau/ -mann aus? Jens: Hab ich mir noch nie Gedanken drum gemacht. Aus dem Alter bin ich auch raus. Jens: Vorbilder? Helden? Nein – gibt es keine. Jens: Nach der Musik gibt es nichts. Wenn ihr einen Wusch frei hättet, was würdet ihr euch wünschen? Jens: 30-Stunden-Tage und jede Minute Zeit, sich nur der Muse hingeben zu können. Was würdet ihr auf eine einsame Insel mitnehmen? Jens: Nichts! Einfach nur die Ruhe genießen. Ich bedanke mich bei euch für das Interview und wünsche euch für die Zukunft alles gute. Die letzten Worte in diesem Interview überlasse ich euch. Jens: Wir danken ebenfalls. |
This entry was posted on Wednesday, December 23rd, 2009 at 9:14 pm and is filed under Interviews. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.



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